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Sibylle Gauß

Kwantu "The Big Five"

Es war das Beste, Schönste, Spannendste und Lehrreichste, das ich in meinem bisherigen Leben erleben durfte. Ich kann es noch immer nicht in Worte fassen, wie unglaublich toll es war. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht voller Sehnsucht und Herzschmerz an diese 7 Wochen Südafrika denke (nach 4 Wochen bin ich dann noch für 3 Wochen in Südafrika geblieben und ein wenig rumgereist). Aber das Volunteer war Weltklasse, nein, besser!! Der einzige negative Punkt ist, dass ich wieder nach Hause gehen musste...=) Die Organisation war von A-Z perfekt, die Leute von Kwantu liebevoll, hilfsbereit, offen, lustig, es war immer jemand da, auch wenn es mal ein Problem hätte geben sollen. Das Verhältnis zu den anderen Volunteers war spitze! Wir hatten eine Menge Spaß. Eigentlich lässt es sich nur sehr, sehr schwer in Worte fassen wie es war. Denn für dieses großartige Erlebnis gibt es eigentlich keine Worte, die es richtig beschreiben könnten. Wir durften so viel erleben und sehen. Hätte ja nie gedacht so viele Tiere zu sehen, jeden Tag. Und Tiger, Löwen, ein Gepard sowie Wilddog aus nächster Nähe im Predator Center. Ganz zu schweigen, dass wir mit Jungen Löwen und Tigern spielen konnten. Ich hatte auch das riesige Glück zu einer super Zeit dort gewesen zu sein, denn es waren noch je 2 Tiger- und Löwenbabys in Kwantu.

Die Löwen mussten wir im Reserve „einfangen“ gehen, damit die Löwenpopulation nicht zu groß wird. Die Tigerbabys wurden von der Mutter verstoßen also kamen sie auch ins „Auffanggehege“ und alle 4 mussten mit der Flasche aufgezogen werden. Das waren aber mehr die „Zückerli“. Selbstverständlich haben wir auch richtig gearbeitet=) Bäume fällen mochte ich besonders gerne. Anstrengend, aber cool=) Das war/ist wichtig weil nicht heimische Pflanzen die heimischen vertreiben. Aber jeden Tag stand etwas anderes auf dem Programm, also nicht so schlimm wenn nach dem ersten Mal Bäumchen fällen die Muskeln am anderen Tag etwas schmerzen. Erholen kann man sich dann auf den Game drives, wo man die Tiere zählt. Oder beim Löwen aufspüren. Mit viel Glück findet man ihn auch. Und das ist, wow. Ein mächtiges Tier, das nicht vergebens den Namen „König der Tiere“ trägt. Im Elephant Sanctuary durften wir Löcher graben, um Baumsetzlinge zu pflanzen. Und nach getaner Arbeit die Belohnung. Die Elefanten anschauen gehen und am Ende des Tages durften wir sogar kurz auf ihnen reiten! Oder Fence-patrol. Die Zäune nach Löcher absuchen und reparieren. Das ganze natürlich zu Fuss.

Hätte ja nie gedacht, dass die Zeit bei einem Bushwalk so irre schnell vergeht. Und einmal gingen wir einen ganzen Tag lang auf Tier fang um etwas Blut abzunehmen damit die Ranger sehen, ob auch alles in Ordnung mit den Tieren ist. Apropos Ranger, die waren einsame Spitze. Ich habe so viel über die Tiere und die Pflanzen gelernt, das ist unglaublich! Aber wir waren auch im Areal tätig. Im Aufbau einer Vogelvoliere, Aussichts-und Spielturm im Streichelzoo, div. Arbeiten im Streichelzoo, im eigenen Garten… An den Wochenenden hatten wir dann die Wahl zwischen verschiedenen Angeboten. Wir konnten in Kwantu bleiben, in den Addo Elefant-Park gehen, nach Port Elizabeth oder andere Orte. Auch dort war immer alles Lückenlos und perfekt organisiert. Nach dem Wochenende weg von Kwantu war es immer wieder so schön durch das Gate-Tor zu kommen, wieder zuhause zu sein. Mit all den lieben Menschen, die die Zeit so unvergesslich, angenehm, einfach wunderschön gemacht haben. Es gäbe ja noch soooo viel zu erzählen, weil jeder Tag so einmalig und immer so viel los war. Aber ich denke jetzt ist es Zeit selber hinzugehen und sich ein unvergessliches Abenteuer zu gönnen.

Ich danke dem ganzen Kwantu und Real Gap Team dafür, dass ich so etwas wunderbares erleben durfte. Danke!!

Liebe Grüsse und bis bald=)

Sibylle Gaus.

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