Schnellsuche
Reiseziel
Interessen
Dauer
Reisezeit
Trip Code
Reisen für Junggebliebene
Karrieretipps rund um Deinen Lebenslauf
  Bookmark
Bookmark this page to Google   Bookmark this page to your Face Book Page    Bookmark this page to MSN Live    Bookmark this page to Yahoo    Bookmark this page to del.icio.us    Bookmark this page to digg
 
Fragen
Kostenlose Broschüre
You are here: Home > martina-trogrlic

Martina Trogrlic

Mein Name ist Martina Trogrlic und ich bin 22 Jahre alt. Ich habe das Elefanten-Projekt in Pittsanoluk, Thailand gemacht und zwar für eine Woche, vom 5.-12. 12. 2009.

Motiviert, eine Auszeit zu nehmen, war in erster Linie die Tatsache, dass ich mein Abitur gemacht habe und in mir schon lange der Wunsch keimt, die Welt zu sehen, andere Kulturen kennen zu lernen und sie auch nachvollziehen zu können. Ich wollte die Welt und einige Aspekte des Lebens mit anderen Augen betrachten doch dazu muss man einige Dinge besser verstehen und dafür reicht es nicht, Fachbücher zu lesen oder Dokus anzuschauen. Ich wollte etwas in meinem Leben verändern und einen Schritt wagen, der mich fördert und anspruchsvoll ist und gleichzeitig auch etwas Gutes tun.

Bevor das Programm bzw meine Reise begonnen hat, war ich natürlich super aufgeregt und habe mich auch sehr darauf gefreut. Anderersteits waren meine Gefühle auch von Ängsten begleitet, ob ich schon bereit für diesen Schritt bin, ob alles gut läuft, ob es mir gefällt und ob ich überhaupt helfen kann. Doch durch meine Motivation war ich hauptsächlich schon im Voraus froh über meinen Entschluss und habe versucht, alles ziemlich gelassen anzugehen.

Das Real Gap Team war immer und zu jeder Zeit erreichbar und hilfsbereit, sowohl bei den Vorbereitungen als auch während des Programms. Man wird aber auch daran erinnert, dass man so ein Projekt für sich macht und auch für sich selbst verantwortlich ist, was bedeutet, dass es auch dazu gehört sich um gewisse Dinge selbst zu kümmern und sich auch von selbst mit dem Umfeld vertraut machen muss, was zunächst wie ein Sprung ins kalte Wasser scheint, im Nachhinein aber zu der wertvollen Erfahrung auch in der weiten Welt auf eigenen Beinen zu stehen, dazu gehört und was sich auch jetzt ziemlich angenehm anfühlt.

Die Unterkunft war gewöhnungsbedürftig, doch war das schnell getan, da es dennoch gemütlich und einladend war. Man hat immer zu zweit in einer Hütte gewohnt, die aus Holz und Stroh gemacht war. Natürlich gab es in jeder Hütte ein Bad. Man bekommt 3 mal am Tag eine warme Mahlzeit und man ist auch sonst mit allem was man braucht versorgt. Man muss sich vielleicht vorher bewusst werden über die Tatsache, dass man sich im Wald befindet, wo es zu unerwünschten Besuchen gewisser Tiere kommen kann. Es besteht allerdings nie eine Gefahr, da es meist Kröten oder Frösche waren, die sich durch das Stroh einen Weg ins Innere unserer Hütte gebahnt haben. Alles in allem war alles sehr angenehm!

Ich finde grundsätzlich sollte man keine Erwartungen haben über ein Land, das man nicht kennt, da man sich auch nie ausreichend darüber informieren kann. Manche Dinge muss man einfach selbst erlebt und sich damit auseinandergesetzt haben. Das Programm war im Grunde einfach. Man findet auch erst währenddessen heraus, worauf es ankommt und was man wissen muss. Wir wurden jeden Morgen von unserem "Wohnsitz" nach Sappraiwan gefahren, was etwa eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt lag, wo die 7 Elefanten auf uns im Camp gewartet haben. Im Grunde war es unsere Aufgabe, sie zu füttern, auszureiten, sie zu waschen und was ganz wichtig und im Vordergrund stand, ihnen Freiraum zu lassen. Das konnte bedeuten, dass wir 2-3 Std im Wald oder an einem See oder auf einer Wiese saßen und sie beobachtet haben während sie in vollen Zügen ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgingen, nämlich essen!

Das Mittagessen bekamen wir im Camp und nachdem die Elefanten am Abend auch wieder zurückgebracht wurden, wurden wir wieder zu unseren Hütten gefahren, wo das Abendessen für uns schon bereit stand!

Da ich meine Reise privat schon einen Monat vorher und weitere 3 Monate danach angetreten bin, habe ich ziemlich viel erlebt und auch viele Orte gesehen. Hauptsächlich war ich von netten Menschen umgeben und hatte auch eine gute und schöne Zeit. Man kann auch privat und relativ kurzfristig Touren buchen und Orte wie Wasserfälle, Tempel oder Parks besuchen, für die sich auch das Geld lohnt, wobei es auch nicht so teuer ist. Wenn man sich dann nach einiger Zeit auch ein bisschen auskennt, fällt einem ohnehin alles etwas leichter und man kommt immer besser zurecht, wobei das in Thailand von vornherein nicht schwer ist. Jeder ist hilfsbereit und irgendwann versteht man die Mentalität der Menschen, sodass man ziemlich entspannt eine schöne Zeit haben kann. Ich für meinen Teil hatte immer schöne Momente. Wäre ich noch eine weitere Woche geblieben, hätte ich sogar die Geburt eines Elefantenbabys miterleben dürfen!

Da ich mich immer sehr schwer getan habe mit der Frage, was ich studieren soll, bin ich jetzt zwar keinen Schritt weiter, aber ich habe für mich erkannt, worauf es generell und mir im Leben ankommt. Man findet auf jeden Fall für sich heraus, womit man glücklich wird und womit nicht. Jeder hat ja seinen eigenen Geschmack, der sich von allen anderen unterscheidet! Abgesehen davon erkennt man auch wieder Stärken und Schwächen, die einen vielleicht auch wieder ein bisschen in eine (andere) Richtung führen.

Ich finde Programme wie diese erinnern einen immer daran, wie wichtig es ist zusammen zu halten, man bekommt auch ein stärkeres Umweltbewusstsein und man setzt sich mit dem Thema Globalisierung auseinander, ob mit mehreren Leuten, die andere Touris oder Thais sind, oder mit sich selbst, was am wichtigsten ist. Die Erfahrungen waren auf jeden Fall wertvoll und prägnant und ich weiß, dass das nicht meine letzte Reise war!

Ich hoffe auf jeden Fall, dass das Camp weiterhin von Freiwilligen unterstützt wird und diese auch so gute Erfahrungen sammeln werden wie ich. Allein schon die Entscheidung zu treffen, solch ein Programm mit zu machen, setzt Offenheit voraus, insofern habe ich nichts weiter auf den Weg zu geben, als diese Offenheit beizubehalten und sie auch zu erweitern!

Ich bin froh solch eine Gelegenheit gehabt und genutzt zu haben und freue mich schon auf die nächsten Abenteuer!

Liebe Grüße, Martina.

Volunteer im Wildtierschutz gesucht!
Home
 

Besuche uns auf YouTube Twitter Studivz Facebook

ABTA
ATOL geschützter Auslandsaufenthalt
TUI
Klimaschutz
WYSE - World Youth, Student & Educational Travel Confederation
Year Out Group
Auslandsjahr Australien