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Nicole Garten

Costa Rica Schildkrötenschutz Karibik

Was hat Dich zu dieser Reise motiviert und warum hast Du Dich für Costa Rica entschieden?

Den ganzen Urlaub faul am Strand liegen und nichts tun war meinem Freund und mir zu langweilig. Wir wollten etwas erleben und etwas Nützliches dabei tun. Im Handumdrehen haben wir das Internet durchforstet und sind bei Real Gap gelandet. Aus der Vielzahl an Angeboten haben wir uns schließlich für den Schutz von Meeresschildkröten in Costa Rica entschieden. Zum einen, weil wir noch nie in Mittelamerika waren und zum anderen, weil man Meeresschildkröten nicht alle Tage zu Gesicht bekommt. Klang also aufregend!

Hat das Programm und das Reiseziel Deinen Erwartungen entsprochen?

Auf jeden Fall. Ich war beeindruckt von der Landschaft Costa Ricas, von der wilden Natur, in der das Camp war - quasi Ohr an Ohr mit den Brüllaffen.

Hast Du Dich von dem Real Gap Team gut betreut gefühlt, sowie vor als auch während Deiner Reise?

Die Betreuung war super. Vom Flughafentransfer und Unterkunft in San Jose bis zum Transport in den Nationalpark war alles bestens organisiert. Und für den Notfall haben wir Visitenkarten mit entsprechenden Telefonnummern und Ansprechpartnern bekommen.

Was war Dein persönliches Highlight der Reise? Was hat Dir besonders gefallen?

Highlights des Aufenthaltes gab es für mich zwei: einmal der Schnorchelausflug zum Riff, unweit vom Camp entfernt und natürlich die Meeresschildkröten! Insgesamt haben wir zwar nur 3 kleine gesehen, denn die Hauptlegezeit war Mitte Juni bereits rum. Dennoch war es super faszinierend, wie die kleinen sich ihren Weg vom Nest zum Meer bahnten - mehr oder weniger direkt - und dann von einer Welle davon getragen wurden.

Und gefallen hat mir der Nationalpark an sich - mit seiner vielfältigen Vegetation und den unterschiedlichsten Tierarten, die man beobachten konnte.

Wie war Deine Unterkunft und die Mahlzeiten?

Das Camp selbst war sehr spartanisch: eine alte Bar diente als Unterkunft, an Leinen gespannte Säcke bedeuteten die Schlafbereiche. Diese selbst waren einfache Stockbetten. Dazu gab es im Außenbereich 2 Toiletten und 2 Duschen, sowie viele Sitzgelegenheiten und Hängematten zum Ausruhen. Neben dem Camp gibt es eine Bar, deren Pool mitgenutzt werden konnte - eine herrliche Abkühlung!

Die Mahlzeiten bestanden hauptsächlich aus Reis und schwarzen Bohnen, aber auch Pasta und Fleisch, zum Frühstück Cornflakes. Letztendlich aber nicht sehr abwechslungsreich, doch das hatten wir erwartet.

Was würdest Du anderen Weltenbummlern mit auf den Weg geben, die sich überlegen, diese Reise zu machen?

Als Fazit kann ich sagen, dass dieser Urlaub sich gelohnt hat. Man muss sich nur darauf einstellen, dass man in sehr einfachen Verhältnissen untergebracht ist, die Arbeit bei diesem Klima hart ist und keine Garantie besteht, dass man große Schildkröten sieht, aber allein der Gedanke, dass man durch die eigene Mithilfe vielleicht das Leben von ein paar Meeresschildkröten gerettet hat, sollte es wert sein!

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