Was hat Dich motiviert, eine Auszeit zu nehmen?
Ich war fertig mit der Schule und konnte mir nicht direkt vorstellen, wieder an die Uni zu gehen, ohne einmal wirklich raus zu kommen und etwas völlig neues zu sehen.
Wie hast Du Dich gefühlt, bevor Du das Programm begonnen hast?
Voller Vorfreude. Ich wusste, es würde so oder so eine unvergessliche Zeit werden und genau das hat sich in den drei Wochen dann auch bestätigt.
Wie hat Dir Real Gap geholfen? Haben wir Deine Erwartungen erfüllt?
Es gab quasi gar keine Probleme. Der Tourguide, den wir hatten, war super, hat alles dafür getan, dass die Zeit für uns so beeindruckend und angenehm wie möglich wird. Auch die Versorgung mit Informationen vor Abreise durch Real Gap war wirklich gut, besonders das Informationspaket mit Infos zum Land und zur Tour war sehr hilfreich, wobei sich dort natürlich nur erahnen ließ, was einen dann wirklich erwartete auf der Tour.
Wie war die Unterkunft?
Dadurch, dass wir bis auf vier Nächte immer gecampt haben, musste man sich natürlich darauf einstellen. Aber das Beisammensein auf den verschiedenen Campingplätzen hat für mich einen großen Teil der positiven Erfahrungen ausgemacht. Man war quasi gezwungen, die Leute, mit denen man reist, besser kennen zu lernen, so konnten einige wirklich gute neue, internationale Freundschaften entstehen, für die ich sehr dankbar bin.
Hat Dir das Programm gefallen – hat Dein Programm und das Reiseziel Deinen Erwartungen entsprochen?
Wenn man zum ersten Mal nach Amerika fliegt, macht man sich natürlich seine Gedanken, allein schon deshalb, weil es ja „das Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ ist und die Informationsmöglichkeiten vorab immens sind. Allerdings ist dieses Land in meinen Augen nicht zu beschreiben, man muss es einfach selber sehen, sich mit den Leuten dort drüben unterhalten. Dementsprechend würde ich sagen, dass, wenn ich Erwartungen gehabt habe, diese bei weitem übertroffen wurden. Es war schlicht und ergreifend die beste Zeit meines Lebens.
Welcher war der beste Moment Deiner Reise? Hast Du irgendwelche “stories” zu erzählen – ist Dir irgendetwas Lustiges passiert?
Diese Reise war voll von unbeschreiblichen Momenten. Dadurch, dass wir in nur drei Wochen einmal quer durch die USA getourt sind, erlebt man einfach die große Varietät dieses Landes. Was mir als Deutschem besonders aufgefallen ist, ist die große Freundlichkeit der Amerikaner. Man kommt überall und sehr sehr leicht mit ihnen ins Gespräch, sie sind nett, zuvorkommend und hilfsbereit. Das habe ich in dieser Form noch nirgendwo anders auf der Welt erlebt. Müsste ich ein Ereignis der Tour auswählen, welches der beste Moment gewesen sein soll, dann wäre es wahrscheinlich der Sonnenaufgang über dem Monument Valley, das war einfach unbeschreiblich.
Was hast Du durch die Erfahrung in Deinem Programm erreicht? Was hat Dir Deine Reise gebracht? Hat sie Dich verändert?
Als erstes natürlich ist mein Englisch viel besser geworden, dadurch, dass ich gezwungen war, wirklich drei Wochen lang nur Englisch zu sprechen. Aber diese Reise hat mich auch als Mensch verändert. Meine Einstellung zu vielen Dingen hat sich grundlegend geändert, ich bin viel offener geworden, habe durch die Erfahrungen, die ich gemacht habe, großes Fernweh und werde jetzt in meinem freien Jahr definitiv so viel wie möglich reisen. Ein wichtiger Punkt, den man versucht, zu übernehmen und zu konservieren ist jedoch auch die Freundlichkeit der Menschen, sich konkret in Situationen zu hinterfragen, ob eine flappsige Antwort in dem Moment notwendig gewesen ist, oder ob man Menschen einfach helfen könnte, einfach die Freundlichkeit auch im Alltag auszustrahlen und so vielleicht auch auf deine Mitmenschen einzuwirken.
Was würdest Du Menschen mit auf den Weg geben, die sich überlegen, die selbe Reise zu machen?
Das es der vielleicht schwerste Fehler ihres Lebens wäre, es nicht zu machen, da egal, was man von so einer Reise erwartet, wirklich jeder auf seine Kosten kommt.